| Die Foo Fighters nutzten den Schwung, den der Single-Hit "Learn to Fly" auslöste, als er zur Nummer 1 in den Modern-Rock Charts wurde, lange bevor dieses Album herauskam. Ihre dritte Schallplatte ist unbestritten ihre perfekteste und poppigste. Das bedrohlich wirkende Riff, das "Stacked Actors" eröffnet (es klingt ein wenig so, als ob Kurt Cobain es ganz ruppig aus Nirvanas In Utero herausgehackt hätte), ist letztlich doch ein ziemlich durchsichtiges Ablenkungsmanöver. Die zehn folgenden Melodien sind eine Abfolge von Pop Songs voller Hooks, die von dem Gitarristen und Sänger (und früherem Drummer bei Nirvana) Dave Grohl mit seinem verbissenen Gitarrenspiel und seinem immer süßlicher werdenden Gesang aufgepäppelt werden. Fast jeder Beitrag auf There Is Nothing Left to Lose hat das Potential, "Learn to Fly" in die Spitzen der Charts zu folgen. Die Produktion ist großzügig, gefällig und Songs wie "Generator", "Aurora" und "Headwires" zergehen dir im Mund. Zugegeben: Das neueste Werk der Foo Fighters ist geradezu verführerisch wohlklingend, aber es gibt dennoch genügend Ecken und Kanten und Ausdruck von Angst, um alles interessant zu halten. --Adem Tepedelen |
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