| Als ob ihre düsteren lyrischen Ergüsse und ihre sumpfige Soundwand nicht schon genug epische Wucht besessen hätten, unternahmen Black Sabbath einen noch weitergehenden ehrgeizigen Schritt auf Sabbath, Bloody Sabbath, indem sie Synthesizer und sogar Streicher auf Tracks wie "Who Are You?" und "Spiral Architect" beimengten. Aber auch ohne diese Verfeinerungen beeindrucken Sabbathklassiker wie "Killing Yourself to Live", "National Acrobat", "Looking for Today" und der Title Track, mit ihrer donnernden Schlagkraft. "Fluff", mit seiner schwerfälligen akustischen Gitarre und seinen träumerischen Keyboards bringt sogar noch mehr Vielfalt in die Disc ein, aber gebietet kurzzeitig dem Headbanging-Vergnügen abrupten Einhalt. Abgesehen von diesem Fehltritt ist Sabbath, Bloody Sabbath langsam und bedächtig wie ein Lavastrom und ebenso kraftvoll. --Daniel Durchholz |
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