Die Karriere des Schockrockers Alice Cooper, der mit bürgerlichem Namen Vincent Damon Furnier heißt und als Sohn eines Priesters in Detroit geboren wurde, begann '65 mit der Hitsingle "Don't Blow Up Your Mind" seiner damaligen Band The Spiders. Einige Zeit später benannte man sich in Alice Cooper um und veröffentlichte mit Pretties For You ('69) und Easy Action ('70) zwei Alben über Frank Zappas Label Straight. Der große Erfolg setzte aber erst ein, als die Bühnenshow der Band immer spektakulärer wurde und der '71er Longplayer Love It To Death beim Majorlabel Warner Bros. erschien. Die Platte enthält nicht nur den Alltime-Klassiker "I'm Eighteen", sondern mit "Caught In A Dream" und "Is It My Body" noch zwei weitere bluesrockige Ohrwürmer. Der absolute Höhepunkt des Albums ist jedoch "Ballad Of Dwight Fry", eine ruhige, sorgfältig konstruierte Nummer, die von grandiosen Spannungsbögen und einer morbiden Grundatmosphäre profitiert, gegen die alle Marilyn Mansons dieser Erde verdammt blass aus den Klamotten glotzen. --Michael Rensen
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